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Schüßler-Salze - Biochemie nach Dr. Schüßler

Die Lebensdaten Dr. Wilhelm Schüßlers:

1821
Am 21. August geboren als Wilhelm Heinrich
Schüßler in Bad Zwischenahn im Großherzogtum
Oldenburg

1853
Beginn des Medizinstudiums in Paris

1854
Studium in Berlin

1855
Promotion zum Dr. med. in Giesen. Anschließend
an der Universität in Prag Fortsetzung des Studiums

1857
Nachträgliches Abiturium am Alten Gymnasium in
Oldenburg

1858
Am 2. Januar Zulassung zum Dr. med. Schüßler
als Arzt, Wundarzt und Geburtshelfen. Erste
Wohnung in der Kurwickstraße

1872
Beginn der Arbeiten an der "abgekürzten Therapie"

1873
Erster Artikel mit dem Titel
"Eine abgekürzte homöopathische Therapie"
in der "Allgemeinen Homöopathischen Zeitung Nr. 12"

1885
Gründung des 1. Biochemischen Vereins Deutschland
(Damit Rechnungsrat Meyer in Oldenburg)
Damit Beginn des Biochemischen Vereinswesens

1898
30. März Tod des Herrn Dr. med. Heinrich Schüßlers

Das Lehrgebäude Dr. Schüßler's

Drei Grundpfeiler sind es, auf denen sich im wesentlich das Lehrgebäude der
Schüßler'schen Biochemie aufbaut:


1. Die kleinste Lebenseinheit ist die Zelle.
Rudolf Virchow's berühmter Satz:

2. Das Wesen der Krankheit ist die pathogen (krankhaft)veränderte Zelle.
Der Grundsatz Moleschott's:

3. Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn er die nötigen Mineralstoffe in der erforderlichen Menge und im richtigen Verhältnis besitzt.

Die Grundsätze Dr. Schüßlers

1. Lehrsatz "Alle Krankheiten entstehen durch einen Mangel an bestimmten lebensnotwendigen Mineralstoffe."

2. Lehrsatz "Durch Zuführung der fehlenden Stoffe tritt die Heilung ein." (durch Moleschotts angedeutet)

3. Lehrsatz "Die Zuführung der Mineralstoffe darf nur in allergeringsten Mengen erfolgen."

4. Lehrsatz "Die Zuführung der fehlenden Stoffe muß in solch einer Verdünnung erfolgen, dass der Übertritt des heilwirksamen Salzes unmittelbar durch die Mundhöhle, des Schlundes und der Speiseröhre direkt ins Blut erfolgt."

Anwendung:

  • Im Magen wird es zerstört (Säure)
  • Langsam im Munde zergehen lassen
  • Wasserlösungen (Heiße 7)
  • Möglichst kleine Schlucke und kauend trinkend
  • Gelangt über die Mundschleimhäute direkt ins Kapillarsystem

Wir leben nicht von dem was wir essen, sondern von dem was wir verdauen. (Dr. Otto Kreitner)

Normale Funktion der Zelle wird durch richtige Ernährung gewährleistet.

Die Zellnahrung wird durch den Blutstrom an die Zelle gebracht.

2 Gründe für Erkrankung:

Fehlen eines bestimmten Stoffes oder Selbstvergiftung Welche Einflüsse wirken auf die Zelle und deren Protoplasma?

Es ist ein pathogener (krankhafter Reiz)!!!!
Elektrischer (physikalischer, pathologischer) Reiz:

z.B. Elektrosmog, Schlafplatz usw.

Mechanischer Reiz:
z.B. durch Verletzung, Riß, Stich usw.

Physikalischer Reiz:

z.B. Kälte, Hitze usw.

Chemischer Reiz:

z.B. Säure, Laugen usw.

Toxischer Reiz:

z.B. Erreger wie Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, uws.

Aus der Umwelt: wie Formaldehyd, Autoabgase, Färbemittel usw.

Zivilisationstoxine: wie Treibhausgas, Smog usw.

Medikamente: wie Impfungen, Antibiotika, Hormone, Cortison, Psychopharmaka, Hypertonika, usw.

Zelle wird gehindert die erforderliche Nahrung aufzunehmen.
Stoffwechsel wird gestört.

Krankheit
Heilung

Wenn die Zellen die fehlenden Stoffe direkt über das Blut zu geführt werden oder wenn die Entgiftung direkt durch gesundes Blut erfolgt.


Homöopathische Smile Regel:

"Gleiches Heilt Gleiches"


Bio = Leben

Chemie = Die Lehre von der Gesamtheit Chemischer Vorgänge in der belebten Natur.

Biochemie

Biochemie nach Dr. Schüssler

"Fehlendes durch Fehlendes ersetzen"

= Verteilungsstörung

Schüssler erkannte, dass er die Mineralstoffe potenzieren musste, da diese sonst direkt über die Nieren ausgeschieden werden.

Sie gelangen nicht ins Blut und damit nicht in die Zellen. Als ursprünglich homöopathischer Arzt löste er dieses Problem durch "Potenzierung". Die Regulierungssysteme tolerieren dies und zirkulieren so lange im Blut, bis diese in die Zelle gelangen. Die Potenzierung hat den Vorteil, dass sie eine andere Eigenschaft in ihrer Wirkung aufweisen und in der Lage sind, die Zellfunktion anders zu beeinflussen als das Molekulare Mineral in seiner Grundsubstanz.

Die von Dr. Schüssler erwählten Mineralsalze fördern die Stoffwechselfunktion der Gewebe, Zellen und Organe.

Deshalb Funktionssalze bzw. Funktionsmittel.

"Der Arzt muss das Gegenwärtige beobachten, das Vorhergegangene wissen und das Künftige voraussehen." (Hippokrates)

Die Biochemie ist eine Regulationstherapie

Was muß reguliert werden?
Wo sind die Störungen?
Wie und womit wird reguliert?
In die Biochemie helfen uns dabei die pathophysiologischen Beschreibungen. Z.B:
Wie sieht die Absonderung aus? Wie sieht die Zunge aus? Wie sieht das Gesicht aus?
Wie ist die Körpertemperatur? Abneigungen? Verlangen? Verschlimmerung bei ...
Verbesserung bei ...............?

In der Zelle haben wir eine Depolarisierung mit Hilfe der Biochemie erreichen wir die Repolarisierung.

Es dominieren:

Intrazellulär: Kalium - Magnesium phos.

Extrazellulär: Natrium chlor. - Calcium

Bindegewebe: Das Gewebe, das uns verbindet wie Blut, Lymphe, Knochen, Muskeln, Zähne usw.

Enorm wichtig: Hier läuft alles ab.

Entschlacken des Bindegewebes: für vier Wochen 3x täglich 5-10 Tabletten. Nr. 10 D6 (Natrium sulf.) in heißem Wasser auflösen und kauend trinken. Dazu noch einen Entschlackungstee 2-3 Tassen täglich trinken.

Die 12 biochemischen Mittel

Nr. 1 Calcium fluoratum D12
(Gefäß/Elastizitätsmittel, der Hart-Weichmacher)

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6
(Aufbaumittel)

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
(Fiebermittel, Entzündungsmittel (1 Stadium))

Nr. 4 Kalium chloratum D6
(Entzündungsmittel (2 Stadium) /Schleimhautmittel)

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
(Nervenmittel (Kalium statt Valium) Fiebermittel ab 39°)

Nr. 6 Kalium sulfuricum D6

(Stoffwechselmittel/Entzündungsmittel (3Stadium))

Nr. 7 Magnesium Phosporicum D6
(Krampfmittel, Kolikmittel, Schmerzmittel)

Nr. 8 Natrium chloratum D6
(Blutmittel)

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6
(Entsäuerungsmittel)

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6
(Entschlackungsmittel)

Nr. 11 Silicea D12
(Bindegewebsmittel, Eitermittel (ohne Ausgang bzw. Abfluß)

Nr. 12 Calcium sulfuricum
(Eitermittel (mit Ausgang bzw. Abfluß)

Wo kann ich die Biochemie einsetzen?

Als Entzündungssalze akut wie chronisch
Als Nervensalze
Als Blutsalze
Als Knochensalze
Als Muskelsalze
Als Salze für die Bänder
Als Salze für die Schutzorgane
Als Salze für die Blutgefäße
Als fäulnisverhütende Salze
Als Drüsensalze

Aus diesem Grunde bei akuten wie chronischen Erkrankungen, Schmerzen, während Schwangerschaft und Stillzeit, in der Kinderheilkunde, zur Operationsvorbereitung und Nachsorge, als Reiseapotheke und zur Unterstützung bei allopathischen Behandlungen.

Die 12 biochemischen Funktionsmitel:

Nr. 1 Calcium fluouratum D12
(Gefäß/Elastizitätsmittel)

Der Hart und Weichmacher der Biochemie. Calciumfluorid, findet sich im Körper im Schmelz der Zähne, in Knochen, in Oberhautzellen und den elastischen Fasern. Es ist wichtig für den Aufbau der kleinen Gefäße, weil es dem Gewebe Stabilität verleiht. Einsatz bei Krampfadern, Hämorrhoiden, Zahnkaries, Bandscheibenleiden, Haltungsschwäche, Organsenkungen usw.
Flour baut auch abgelagerten Kalk ab, daher ist es wichtig bei Verkalkungen - Arteriosklerose.
Das Mittel für das Stütz- und Bindegewebe.

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6
(Aufbaumittel)

Calciumphosphat, ist das biochemische Aufbau- und Kräftigungsmittel, es kommt in allen Zellen des Körpers vor und kräftigt nicht nur das Nervengewebe, sondern ebenso die Haut, Schleimhäute und Knochengewebe. Schlecht heilende Knochenbrüche, Anämie, nervöse Schlafstörungen, allgemeine Schwäche, Schulkopfschmerz, Milchunverträglichkeit der Säuglinge, Wirbelsäulenleiden, Rachitis.

Tipp: Teil der biochemischen Energieschaukel Nr. 2 morgens 10 Tabletten aufgelöst, Nr. 5 bis 15.00 10 Tabletten aufgelöst, Spätnachmittag bzw. abends Nr. 7 10 Tabletten aufgelöst. Über mehrere Monate. Das Mittel, das die Zellbildung unterstützt.

Nr. 3 Ferrum phophoricum D12
(Entzündungsmittel ( 1. Stadium) - Fiebermittel bis 38,0 Grad)

Eisenphospat ist das große Entzündungsmittel der Biochemiker. Es hat die Fähigkeit, Sauerstoff zu transportieren. Dies ist vor allem wichtig, wenn entzündliche Erscheinungen vorliegen, die gerade beginnen sich bemerkbar zu machen. Mit Ferrum phos. wird der Körper in seinem Abwehrkampf unterstützt, denn Sauerstoff führt zu einer verstärkten Funktion, besonders der am Immungeschehen beteiligten Zellen. Es erhöht den Stoffwechsel und die Verbrennungsvorgänge in den Mitochondrien der Zellen. Alle plötzlich auftretenden Erkrankungen, Entzündungen und Fieber im Initialstadium. Schnupfen, Husten, Heiserkeit, Ohrenentzündungen, Angina, Blutungen, Verstauchungen, Quetschungen, auch an die Salbe denken z.B. bei Sonnenbrand.

Nr. 4 Kalium chloratum D6
(Entzündungsmittel (2 Stadium) und Schleimhautmittel)

Kaliumchlorid, ist das auf Ferrum phos. folgende Mittel, wenn die Entzündung oder die Infektion ausgebrochen ist. Es spielt eine Rolle beim Aufbau von Eiweißkörpern und in der Verwertung von Kohlehydraten. Es hat außerdem eine Wirkung auf die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven. Es ist das Hauptmittel bei Katarrhen oder verschiedenen Organe und Schleimhäute.
Hauptmittel des 2. Entzündungsstadiums. Wob Enzym der Biochemie. Otitis media, Konjunktivitis, Bronchitis, Gastritis, alles mit -itis. Impffolgen, alle Kinderkrankheiten wie Masern, Windpocken, Mumps usw. Mit Nr. 4 der Biochemie hat Dr. Schüßler über 1000 Diphtherie erkrankter Kinder, welche von seinen Kollegen schon aufgegeben worden waren, erfolgreich geheilt.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6
(
Nervenmittel (Kalium statt Valium), Fiebermittel ab 38 Fieber)

Kaliumphosphat, kommt im Blut, im Gehirn- und Nervengewebe sowie den Muskelzellen vor. Es wirkt, in dem es kräftigend auf die Funktion der Nerven und Muskeln einwirkt und wird bei Muskelschwäche, Vergesslichkeit und Herzbeschwerden sowie bei nerverlicher oder geistiger Erschöpfung einsetzt. Hauptmittel bei Erschöpfungszuständen (Biochemische Schaukel), Hyperaktivität im Wechsel mit Nr. 7, Depressionen, Nervosität, Blutungen, Lähmungen, kreisrunder Haarausfall, Geschwüre wie Magen, Zwölffingerdarm, uws. Es wirkt auf das ZNS und das VNS. Dr. Schüßler sagt, wer einmal im Prozeß des Gewebezerfalls war, wie Fieber oder Magengeschwür, braucht immer wieder Kalium phos. Es ist das Antibiotikum der Biochemie.

Nr. 6 Kalium sulfuricum D6
(Stoffwechselmittel, Entzündungsmittel (3. Stadium), Lebermittel)

Kaliumsulfat, befindet sich in Haut- und Schleimhäuten und wird bei chronischen Entzündungen, chronisch-eitrigen Schleimhautaffektionen, Magen-Darm-Katharren, Leber- und Nierenaffektionen und Rheuma verordnet. Des ist im 3. Stadium der Entzündungen.

Beispiel Schnupfen:
1. Stadium: Kribbeln mit Fließschnupfen, im 2. Stadium verstärkt sich der Fließschnupfen, es kommt zusätzlich zum Anschwellen der Nasenschleimhäute, was auch als Stockschnupfen bezeichnet wird. Im 3. Entzündungsstadium wird dicker, gelblicher Schleim abgesondert. (mit Eiter, Eiter besteht aus zerfallenen weißen Blutkörperchen, Schleimhautpartikeln u.a.)

Für alle subakuten Zustände (3. Entzündungsstadium) und zur allgemeine Entgiftung.
Großes Lebermittel. Gelbschuppige Hautausschläge, Keuchhusten, Augenentzündung der Neugeborenen.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6
(Krampfmittel, Kolikmittel und Schmerzmittel)

Magnesiumphosphat, wirkt entkrampfend bei Koliken und Schmerzen. Akut wird es gern als "Heiße 7" (10 Tabletten in einem Glas heißen Wasser auflösen) schluckweise zu trinken gegeben, bis eine Besserung eintritt. Teil der Energieschaukel - wirkt entspannend über das vegetative Nervensystem. Parasymphatikus. Koliken, Kopfschmerzen, Neuralgien, Keuchhusten, Schluckauf, Juckreiz bei Psoriasis, Schlafstörungen, Lähmungen, Ischalgie, Wadenkrämpfe usw. Jegliche Sucht entsteht auf der Basis von Magnesium Mangel!

Nr. 8 Natrium chloratum D 6
(Blutmittel und Wasserregulator)

Natrium chloratum, reguliert den Wasserhaushalt der Zelle - (es zieht in die Zelle hinein) - den osmotischen Druck, den Säure-Basen-Haushalt und regt die Bildung roter Blutkörperchen an. Es hilft bei Abmagerung und Schleimhautkatarrhen, gewährleistet die Funktion von Muskeln und Nerven und fördert allgemein die Neubildung körpereigener Zellen. (Bringt überalterte Zellen zum Platzen). Es fördert den Nährstrom zur und in die Zelle. Anämie, Appetitlosigkeit, Durchfall, Rheuma, Migräne, Depression, Neurasthenie, Konjunktivitis, Herpes labialis, weiße Schuppen auf dem Kopf usw.

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6
(Entsäuerungsmittel)

Natriumphosphat, hält die Harnsäure in Lösung und hilft als Neutralisationsmittel bei Überschuss von Säuren. Es ist angezeigt, bei Sodbrennen, Rheuma, Ischias, Gicht und Entzündungen, sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen, die auf Stoffwechselstörungen zurückzuführen sind. Das phosphorsaure Natron dient zur Verseifung von Fettsäuren, es heilt daher die dyspeptischen Beschwerden, die durch Fettgenuss entstanden sind oder sich dadurch verschlimmert haben. Neutralisationsmittel bei Übersäuerung, Lymphdrüsenschwellungen, Gallensteine, Nierensteine, Blasenkatarrh, usw.

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6
(Entschlackungsmittel)

Natriumsulfat/Glaubersalz, findet sich in den Gewebesäften und ist nützlich bei Krankheiten der Ausseidungsorgane, Hautausschlägen und Ödemen, Unterschenkelgeschwüren, grippalen Infekten, rheumatischen Erkrankungen. Es schleppt aus der Zelle heraus. Bei allen Erkrankungen der Organe im Pfortadersystem. Großes Lebermittel, Diabetes, Hepatitis, Ulcus cruris, Gicht, Ödeme, usw. Ausleitungsmittel zum Entgiften des Körpers z.B. nach Operationen.
 

Nr. 11 Silicea D12
(Bindgewebsmittel, Eitermittel ohne Ausgang bzw. Abfluß)

Kieselsäure, ist für das Bindegewebe des Körpers von Bedeutung und angezeigt für den Aufbau von Haut- und Schleimhäuten sowie Haare, Nägel und sorgt für die Leitfähigkeit der Nerven. Verordnet wird es bei allen eitrigen Prozessen, bei schlecht heilender Haut, zur allgemeinen Regeneration. Bei Gerstenkorn, Fisteln , Nachtschweiß, Schlaflosigkeit infolge von Gedankenflut, Eiterungen, Nierensteine, Bindegewebsschwäche (biochemisches Kosmetikum). Verhärtungen von Drüsen, Furunkel, Karbunkel, chronische Gliederschmerzen rheumatischer Art.

Nr. 12 Calcium sulfuricum D6
(Eitermittel mit Ausgang bzw. Abfluß)

Kalziumsulfat, ist ein wichtiges Mittel bei eitrigen Prozessen und wird gegen Abszesse, eitriger Mandelentzündung, Bronchialkatarrh und Afterfistern verordnet. Ist ein großes Rheumamittel bei Herdgeschehen aus dem HNO-Bereich.

Anwendung der Mineralsalze

In akuten Fällen:
½ bis 2-stündlich 2 Tabletten trocken auf der Zunge zergehen lassen. Wichtiger Hinweis: Die Wirkungsweise erfolgt über die Mundschleimhäute, unter Umgehung des Verdauungstraktes. Die Salzsäure des Magens würde die Wirkung sofort zerstören.

In chronischen Fällen:
3-4 täglich 2 Tabletten ca. eine ½ Stunde vor den Mahlzeiten lutschen. Bei Bedarf auch mehr.

Kann man verschiedene Mineralien einnehmen?
Wenn mehrere Mittel gleichzeitig eingenommen werden müssen, empfiehlt es sich, diese alle hintereinander, in zeitlichen Abständen von ¼ Stunden und länger, zu lutschen.

Umschläge:
Es werden 10 Tabletten des jeweiligen Mittels in frisch abgekochtem Wasser, ca. 1 Liter aufgelöst.

Salben:
Sie dienen der Unterstützung durch ihre äußerliche Wirkung. Die in ihnen enthaltenen Salze werden über die Haut aufgenommen.

Was tun bei Allergie gegen Milchzucker?
Das jeweilige Mineralsalz auflösen (wie Heiße 7), kauend im Mund belassen, jedoch am Ende nicht runter schlucken, sondern ausspucken. Nach ca. 2 Minuten sind die Minerale aufgenommen.

Wie nimmt man die Nr. 7 ein? (Heiße 7)
Pastillen - 10 Stück – in heißes Wasser geben (ca. ¼ Tasse abgekochtes, heißes Wasser) umrühren mit einem Plastiklöffel und schluckweise (noch warm) in den Mund nehmen und kauen jeweils 1-2 Minuten im Mund behalten (Mundschleimhaut aufnehmen lassen) dann erst abschlucken. Jedes weitere Mittel kann genauso genommen werden.

Die Ausführungen diesen NUR einer Schnellübersicht, sie dienen ferner dem leichteren Erlernen der Charakteristika der einzelnen Biochemischen Salze Dr. Schüßlers. In jedem Krankheitsfalle sind die Charakteristika der in Frage kommenden Mittel genauestens zu lesen und gegeneinander abzuklären. Im Zweifelsfalle, wie auch bei längeren Störungen des Wohlbefindens, die länger als 3 Tage dauern, insbesondere bei ernsteren Störungen, ist der Rat eines Fachmannes, Heilpraktikers oder Arztes, einzuholen.

Quellenangaben: Friedrich Barthelmeyer, Dr. Schüßlers Biochemie, Wesen und Anwendung der Biochemie, DHU, Dr. H.G. Jaedicke Biochemie , Dr. Schüßlers Biochemie – Ein natürliches Heilverfahren, BBD

Nähere Informationen über den Biochemischen Verein Dr. Schüßler Würzburg, Alfons-Mitnacht-Str. 4, 97076 Würzburg, Telefon: 0931/271114

© Angelika Gräfin Wolffskeel, Heilpraktikerin, Eichenweg 4, 97950 Gerchsheim (bei Würzburg), Telefon 0 9344/92888-0, www.graefin-wolffskeel.de, praxis@graefin-wolffskeel.de
 

Hier erfahren Sie mehr über die Autorin und diese Therapie ....

 



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